Für die Bearbeitung des Themas „Heimat“ habe ich mich für eine Film/Musik-Komposition entschieden, die die schönsten Dinge (Gefühle) in drei musikalischen Phasen visualisiert: Einer aufgebrachten, einer ruhigen und einer euphorischen Phase. Die Thematik der einzelnen Phasen wird durch das Bildmaterial, sowie die Schnitttechnik unterstützt.
Symbolisch betrachtet zeigt das Gesamtwerk den emotionalen Weg der „Heimatsschöpfung“. Ab wann nennt der Mensch sein Umfeld Heimat? Ab wann blüht ein Mensch in seiner Umgebung erst richtig auf? – Wenn er sich wohlfühlt!

Beispiel:
Wir kennen das alle, der erste Tag in der neuen Uni; erster Tag im Job. Man ist unbekannt, kennt sich nicht aus und man weiss nicht was einen erwartet. Man fühlt sich anfangs nervös, unsicher ja vielleicht sogar unbehaglich. Durch das Kennenlernen der Komillitonen/Kollegen und den Arbeitspro- zessen fängt man mit fortschreitender Zeit langsam an seine Nervosität abzulegen und ein Wohlgefühl aufzubauen. Man versteht sich mit dem Chef super, die Kollegen sind nett und man hat eine ungefähre Ahnung was jeden Tag auf einen zukommt. Dieses innere Wohlbefinden resultiert dann in guter Arbeit, die belohnt wird. Der Chef betreut uns mit einer verantwortungsvollen Aufgabe, die wir mit vollster Zufriedenheit bewältigen und dafür sattes Lob und Anerkennung aus allen Etagen bekommen.

Wir ordnen dieses Umfeld und alles was dazugehört emotional als „Heimat“ ein, da wir uns darin so wohlfühlen. Genau diesen Gefühlsweg zeige ich mit meinem Video. Am Anfang findet sich viel Unsicherheit und Nervosität wieder, deshalb wirkt es auch so düster und hektisch. Denn auf dem Weg zum Wohlbefinden muss man manchmal auch den ein oder anderen Rückschlg einstecken. Auf der anderen Seite zeigt es aber auch intesiv-hektische Gefühle wie zB Verlangen, Lust und natürlich ganz viel Liebe. Die Mitte zeigt dann ruhige Bilder, die Ruhe, Gelassenheit und Freiheit symbolisieren. Aber auch Geborgenheit und ... natürlich Liebe. Der letzte Teil zeigt dann den sagen wir mal Gefühlsausbruch nach Erreichtem, Erschlossenen.
Als Bildsymbolik für den Verlauf stehen zusätlich die Glühbirne und das heranwachsende Kind.